Die Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen hat in den letzten Jahren rapide zugenommen und steigt weiter an, zugleich ist Fernsehen vor allen Dingen bei Kindern weiterhin sehr beliebt. Aber nicht alle Medieninhalte sind für Kinder und Jugendliche geeignet. Einige dürfen gar nicht verbreitet oder zugänglich gemacht werden. Neben diesen unzulässigen und bedingt zulässigen Angeboten sind insbesondere im Internet auch unzählige entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte zu finden.

Für diese gelten im Internet die gleichen Bedingungen wie für den Rundfunk: Der Anbieter muss sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche der betreffenden Altersstufe die Inhalte üblicherweise nicht wahrnehmen. Der Zugang zu entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalten kann zum Beispiel durch technische Mittel, Zeitgrenzen oder eine zutreffende Selbstklassifizierung, die durch anerkannte Jugendschutzprogramme erkannt wird, erschwert werden.

Zuständiges Organ der LMK für die abschließende Bewertung von Mediengeboten im Hinblick auf mögliche (negative) Medienwirkungen bei kindlichen und jugendlichen Rezipienten ist die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM). Die Medienanstalt ist über ihren Direktor als Mitglied in der KJM vertreten. Die LMK medienanstalt rlp prüft und bewertet Angebote und erarbeitet fachliche Vorlagen für Beschlüsse.

Technische Ansätze sind ein Baustein für einen umfassenden Kinder- und Jugendmedienschutz. Außerdem gibt die EU-Initiative klicksafe in rascher Folge aktuelle Elterninformationen und pädagogische Handreichungen zu Themen des Kinder- und Jugendschutzes heraus.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen